Kategorie: Freizeit & Ausflüge

Freizeit und Ausflüge rund um Landshut: Burg Trausnitz, Radtouren an Isar und Vils und lohnende Ziele im Landkreis.

  • Radtouren an Isar und Vils rund um Landshut

    Die Isar an der Hammerinsel in Landshut
    Foto: Allie_Caulfield from Germany, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

    Landshut liegt an einem der bekanntesten Flussradwege Bayerns, und gleich hinter der Stadt beginnt das Hügelland zwischen Isar und Vils. Für Radfahrer heißt das: flache Genusstouren am Fluss oder ein paar Höhenmeter mehr, wenn man ins Vilstal hinüber will. Wir stellen die wichtigsten Strecken vor und sagen, wie man sie in Tagesetappen aufteilt.

    Der Isarradweg

    Der Isarradweg ist knapp 300 Kilometer lang. Er beginnt im Karwendel, führt über Bad Tölz, München und Freising nach Niederbayern und endet an der Mündung der Isar in die Donau bei Deggendorf. Betreut wird die Route vom Arbeitskreis Isarradweg, in dem sich die Regionen entlang des Flusses zusammengeschlossen haben. Auf der offiziellen Website des Isarradwegs stehen Karten, GPS-Daten und Hinweise auf Umleitungen.

    Je weiter man nach Osten kommt, desto breiter wird das Tal und desto flacher die Landschaft. Der niederbayerische Teil eignet sich deshalb gut für Familien und alle, die lieber schauen als schwitzen.

    Drei Etappen rund um Landshut

    Moosburg – Landshut

    Eine schöne Halbtagestour führt von Moosburg nach Landshut. Moosburg hat eine kleine Altstadt mit dem Kastulusmünster und laut Arbeitskreis sogar Schließfächer, in denen man den E-Bike-Akku laden kann. Auf dem Weg nach Landshut passiert man die Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen, ein Schutzgebiet für Wasservögel. Ein Fernglas im Gepäck schadet nicht. Mehr über die Natur am Weg steht in unserem Beitrag über die Isarauen rund um Landshut.

    Kurz vor der Stadt liegt der Biergarten Ellermühle direkt am Radweg. Zurück nach Moosburg kommt man bequem mit dem Zug.

    Durch Landshut

    Rund 40 Kilometer des Isarradwegs liegen im Landkreis Landshut, und die Route führt mitten durch die Altstadt. Schon von Weitem sieht man den Turm der Basilika St. Martin, laut Arbeitskreis der höchste Backsteinturm der Welt. Für eine Pause in der Stadt gibt es genug Gründe, von der Stadtresidenz bis zur Burg Trausnitz. In der Innenstadt gibt es laut Stadt fast 1000 Fahrradbügel, abschließen kann man das Rad also fast überall. Am Stadtrand lohnt ein Abstecher zum Naherholungsgebiet Gretlmühle mit seinen Badeseen.

    Landshut – Dingolfing

    Isarabwärts geht es über Niederaichbach in den Landkreis Dingolfing-Landau. Unterwegs liegen die Klosteranlage Niederviehbach und in Loiching ein Kirchenensemble mit alten Linden. In Dingolfing selbst gibt es eine sehenswerte Altstadt und ein Museum zur Stadt- und Industriegeschichte, vom Goggomobil bis zu aktuellen BMW-Modellen. Zurück nach Landshut geht es von Dingolfing aus mit der Bahn. Wer noch Kraft hat, fährt weiter bis Landau.

    Von Landau sind es noch gut 60 Kilometer bis zur Mündung, eine Tagesetappe für sich. Bei Plattling teilt sich der Weg: Eine Variante führt nach Deggendorf, die andere ins Isarmündungsgebiet mit Infozentrum. Das letzte Stück zum Mündungsblick ist Fußgängern vorbehalten.

    Vom Isartal ins Vilstal

    Der Isar-Vils-Radweg verbindet die beiden Fernradwege im Landkreis. Er ist rund 24 Kilometer lang, gut beschildert und führt durch typisches niederbayerisches Hügelland. Laut Tourismusverband Ostbayern kommen dabei rund 160 bis 180 Höhenmeter bergauf zusammen. Bei klarem Wetter sieht man unterwegs die Alpen. Auf Höhe Vilsbiburg kann man auf den Vilstalradweg wechseln oder auf dem Vils-Rott-Radweg ins Rottal weiterfahren. Streckendaten und Karte gibt es beim Tourismusverband Ostbayern.

    Der Vilstalradweg folgt der Vils über rund 115 Kilometer von Dorfen in Oberbayern bis zur Mündung in die Donau bei Vilshofen. Er verläuft meist auf Radwegen und ruhigen Nebenstraßen, größere Steigungen gibt es kaum. Der Tourismusverband zählt ihn zu den beliebtesten Radwanderwegen Niederbayerns, gerade bei Familien. Unterwegs kommt man durch Velden, Vilsbiburg, Frontenhausen und Marklkofen und passiert Barockkirchen, Schlösser und den Vilstalsee.

    Ein aktueller Hinweis: Zwischen Vilsbiburg und Gerzen wird bis voraussichtlich Mitte Dezember 2026 an der Staatsstraße 2083 gebaut, die parallel zum Radweg verläuft. Dort kann mehr Verkehr sein als sonst. Solche Meldungen stehen jeweils auf der Seite des Vilstalradwegs.

    Karten und Planung

    Für Touren in und um die Stadt gibt es den kostenlosen Landshuter Radlplan. Er verzeichnet alle Radwege im Stadtgebiet und einige ausgearbeitete Touren. Gedruckt liegt er in der Tourist-Information in der Altstadt, im Rathaus II und im Landratsamt aus, als PDF steht er auf der Radseite der Stadt Landshut.

    Wer kein eigenes Rad dabeihat, kann von April bis Oktober in der Tourist-Information im Rathaus ein E-Bike leihen. Für längere Etappen gilt das Übliche: Reparaturset einpacken, genug trinken und die Rückfahrt mit dem Zug vorher prüfen, gerade an Sommerwochenenden, wenn viele Räder mitfahren wollen.

    Einkehr unterwegs

    Unterwegs einzukehren ist an Isar und Vils leicht. Etliche Gasthäuser im Landkreis liegen an oder nahe den Radwegen und haben im Sommer einen Biergarten. An der Isar sind das etwa die Ellermühle bei Landshut oder der Gasthof Meyer in Piflas. Im Vilstal haben sich mehrere Wirte auf Radler eingestellt, zum Beispiel die Linde in Leberskirchen oder der Landgasthof Maier in Frauensattling. Öffnungszeiten ändern sich je nach Saison, ein Blick auf die Website des Wirts vor dem Losfahren erspart Enttäuschungen.

    Weitere Adressen stehen in unserem Überblick über die Biergärten in Landshut und Umgebung. Wer unterwegs lieber auf dem Markt einkauft und eine Brotzeit einpackt, findet Tipps im Beitrag über Wochenmärkte und Hofläden.

  • Burg Trausnitz besuchen: Geschichte, Rundgang, Hofgarten

    Burg Trausnitz oberhalb der Landshuter Altstadt
    Foto: H.Helmlechner, CC0, via Wikimedia Commons

    Egal, von wo man nach Landshut hineinfährt: Irgendwann sieht man oben auf dem Hügel die Burg Trausnitz. Burg und Stadt sind gleich alt, beide gehen auf das Jahr 1204 zurück. Wer in Landshut wohnt, war vermutlich schon mal oben. Ein zweiter Besuch schadet trotzdem nicht, innen steckt mehr, als man vom Tal aus ahnt.

    Kurz zur Geschichte

    Herzog Ludwig I., genannt der Kelheimer, gründete 1204 die Burg und zugleich die Stadt darunter. An der Stelle soll schon vorher ein hölzerner Wachturm gestanden haben. Nach 1255 wurde die Burg Hauptsitz des Herzogtums Niederbayern und blieb über lange Zeit Residenz der Wittelsbacher in dieser Linie.

    Im 15. Jahrhundert bauten die sogenannten reichen Herzöge die Befestigung deutlich aus. In diese Zeit fällt auch die Landshuter Hochzeit von 1475, an die das Festspiel bis heute alle vier Jahre erinnert. Mehr dazu steht in unserem Beitrag zur Landshuter Hochzeit.

    Ein zweiter großer Umbruch kam rund hundert Jahre später. Zwischen 1575 und 1579 ließ der junge Wilhelm, später Herzog Wilhelm V., die Burg von Friedrich Sustris in Teilen zu einem Renaissance-Schloss nach italienischem Geschmack umgestalten. Dabei entstanden Arkadengänge und der sogenannte Italienische Anbau.

    1961 brannte es. Der Fürstenbau verlor einen großen Teil seiner Ausstattung und Wandmalereien. Zwei der wertvollsten Teile überstanden das Feuer aber: die Narrentreppe und die Burgkapelle.

    Was man bei der Besichtigung sieht

    Die Narrentreppe

    Wenn es ein Motiv gibt, für das Leute eigens nach Landshut fahren, dann dieses. Alessandro Paduano bemalte die Treppe im Italienischen Anbau um 1575 bis 1579 mit lebensgroßen Figuren aus der Commedia dell’Arte. Die Komödianten der italienischen Stegreifbühne begleiten einen dort seit über 400 Jahren Stufe für Stufe nach oben. Man merkt beim Hinaufgehen, dass hier jemand Spaß an der Arbeit hatte.

    Die Burgkapelle St. Georg

    Die Kapelle ist der älteste Höhepunkt des Rundgangs. Ihr Skulpturenschmuck stammt aus dem 13. Jahrhundert und gilt als wichtiges Zeugnis der Bildhauerei dieser Zeit in Bayern.

    Säle, Söller und Laubengang

    Der Rundgang beginnt in der Neuen Dürnitz und führt durch die Alte Dürnitz, den Laubengang und den Saal im Fürstenbau nach oben. Im zweiten Obergeschoss hängen Wirkteppiche, dazu kommt der St.-Georgs-Rittersaal und der hölzerne Söller. Vom Laubengang aus schaut man in den Burghof.

    Die Kunst- und Wunderkammer

    Im Damenstock zeigt das Bayerische Nationalmuseum als Zweigmuseum eine Kunst- und Wunderkammer mit rund 750 Objekten. Sie knüpft an die Sammlung von Herzog Albrecht V. an. Bergkristallpokale, Uhren, Globen und Astrolabien stehen neben Naturalien und Dingen aus fernen Ländern, die im 16. Jahrhundert als echte Sensation galten. Kunstkammern wie diese waren Vorläufer heutiger Museen. Die Wunderkammer kann man ohne Führung besuchen.

    Führung oder auf eigene Faust?

    Nach Angaben der Bayerischen Schlösserverwaltung sind die Burgräume an Werktagen nur mit Führung zu sehen, an Sonn- und Feiertagen ist ein Rundgang ohne Führung möglich. Daneben gibt es Themen- und Familienführungen. Weil sich solche Regelungen ändern können, gilt: aktuelle Zeiten und Preise vor dem Besuch auf burg-trausnitz.de prüfen.

    Anreise und Fußweg

    Zu Fuß aus der Altstadt

    Die schönste Variante ist der Aufstieg aus der Altstadt. Über die Fürstentreppe, eine lange Ziegeltreppe mit Querbalken, geht es bergauf. Das ist steil, oben gibt es dafür den Blick über die Dächer der Altstadt und ins Isartal. Wer Kinderwagen oder Rollator dabeihat, sollte lieber eine andere Anfahrt wählen. Die Schlösserverwaltung bietet dazu auf ihrer Website Informationen für Menschen mit Behinderung.

    Mit dem Auto

    Am Hofgarten gibt es einen Parkplatz mit rund 100 Plätzen. Von dort sind es etwa 800 Meter zu Fuß bis zur Burg.

    Mit dem Bus

    Vom Hauptbahnhof fahren Stadtbusse in die Altstadt. Von dort geht es mit einer weiteren Linie Richtung Kalcherstraße, danach bleibt noch rund ein Kilometer zu Fuß. In der Saison halten manche Busse auf Anforderung auch am Hofgartenparkplatz. Linien und Fahrpläne stehen bei den Stadtwerken Landshut, die Wegbeschreibung der Burg hier.

    Der Hofgarten gleich nebenan

    Nach der Burg nicht gleich wieder runter, das wäre schade. Direkt an die Burg grenzt der Hofgarten, eine der ältesten Parkanlagen in Bayern. Bis etwa 1745 hielten die Herzöge hier Tiere, später nutzte die Universität, die damals in Landshut saß, das Gelände für Versuche in Land- und Forstwirtschaft. 1836 kaufte die Stadt den Hofgarten und öffnete ihn ein Jahr darauf für alle.

    Heute ziehen sich mehr als acht Kilometer Wege durch das Gelände. Für einen Sonntagsspaziergang ist das in Landshut schwer zu schlagen. Wer lieber am Wasser unterwegs ist, findet im Beitrag über die Isarauen rund um Landshut Ideen.

    Einkehr

    Auf der Burg gibt es eine Gaststätte. Und wer nach dem Abstieg in die Altstadt Durst hat, wird ohnehin fündig. Ein paar Adressen mit Garten unter freiem Himmel stehen in unserem Überblick zu den Biergärten in Landshut.

  • Ausflugsziele im Landkreis Landshut: 9 Tipps

    Große Vils mit Rathaus und Vilsbrücke in Vilsbiburg
    Foto: Rufus46, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

    Der Landkreis Landshut legt sich rund um die Stadt: 35 Gemeinden, die Isar teilt ihn in eine Nord- und eine Südhälfte. Im Norden fließt die Große Laber, im Süden die Vils. Touristenmassen sucht man hier meist vergeblich, und das ist gar nicht schlecht. Wir haben neun Ziele ausgesucht, die für einen halben oder ganzen Tag taugen. Manche kennt im Landkreis jeder, andere eher nicht.

    1. Echinger Stausee und Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen

    Zwischen Moosburg und Landshut ist die Isar mehrfach aufgestaut. Der Echinger Stausee entstand 1929 und hat eine Wasserfläche von etwa 112 Hektar. Seit 1982 steht das Gebiet unter Naturschutz, als Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen. Sie umfasst rund 570 Hektar in den Gemeinden Eching und Bruckberg sowie in Wang, das schon zum Landkreis Freising gehört. Für Wasservögel gehört das Gebiet zu den wertvollsten in Bayern. Zugvögel rasten und überwintern hier, andere brüten. Ein Fernglas gehört also ins Gepäck, und auf den Wegen bleiben versteht sich im Schutzgebiet von selbst.

    Am Isarufer bei Eching steht Schloss Kronwinkl mit einem Bergfried aus dem 12. oder 13. Jahrhundert. Es ist in Privatbesitz und nur von außen zu sehen, passt aber gut in eine Runde um den See.

    2. Trachtenkulturmuseum in Holzhausen

    In Holzhausen, einem Ortsteil von Geisenhausen, hat der Bayerische Trachtenverband im ehemaligen Pfarrhof sein Trachtenkulturzentrum eingerichtet. Dazu gehört ein Museum, das zeigt, wie sich die Trachtenbewegung in Bayern seit dem 19. Jahrhundert entwickelt hat: Volks- und Gebirgstrachten, Fahnen, Fahnenbänder, Schriftstücke. Rund 11.000 Objekte sind in der Sammlung erfasst. Nach dem Rundgang wartet ein Café.

    3. Vilsbiburg

    Die Stadt an der Vils hat eine Altstadt aus dem 13. Jahrhundert, die als Ensemble unter Denkmalschutz steht. Gleich beim Stadtplatz steht die spätgotische Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt, deren 75 Meter hoher Turm mit Zwiebelhaube schon von Weitem zu sehen ist. Südlich der Stadt liegt auf einer Anhöhe die Wallfahrtskirche Maria Hilf, die aus einer Kapelle von 1686 hervorging.

    Das Heimatmuseum Vilsbiburg mit dem Kröninger Hafnermuseum widmet sich der Töpfertradition aus dem nahen Kröning. Es wird gerade saniert und ist vorübergehend geschlossen. Aktuelles dazu auf museum-vilsbiburg.de. Im Oktober findet der Dionysimarkt statt, ein Pferdemarkt mit mehr als 500 Jahren Geschichte.

    4. Velden an der Vils

    In Velden fällt sofort die Kunst im Ortsbild auf. Der Bildhauer Georg Brenninger stammte von hier, und am Marktplatz stehen rund 20 Bronzeskulpturen von ihm. Man kann sie auf einem Spaziergang abgehen und kommt dabei an der Pfarrkirche St. Peter vorbei, deren 64 Meter hoher Turm im Tal weithin zu sehen ist. In der ehemaligen Güterhalle am alten Bahnhof finden Ausstellungen statt.

    5. Rottenburg an der Laaber

    Im Norden des Landkreises liegt Rottenburg an der Großen Laber. Hopfen hat hier Tradition: Schon 1872 bekam die Stadt ein eigenes Hopfensiegel, das die heimische Ernte vor Fälschungen schützen sollte. Im Spätsommer, wenn die Gärten hoch stehen, ist die Gegend besonders schön. In der Stadt gibt es mit dem Binder-Pehr-Haus ein Heimatmuseum. Wer Glück mit dem Termin hat, erlebt den Schäfflertanz, der alle sieben Jahre aufgeführt wird.

    6. Schulmuseum Ahrain

    In Ahrain, einem Ortsteil von Essenbach, ist in leer stehenden Klassenzimmern der Grundschule ein Schulmuseum entstanden. Es wurde 2012 eröffnet, ein Förderverein betreibt es. Zu sehen ist ein nachgebautes historisches Klassenzimmer mit Schulbüchern, Wandkarten und Lehrmitteln aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Bei Programmen für Gruppen schreibt man mit Griffel auf Schiefertafeln oder versucht sich an Sütterlin. Schulklassen haben ihren Spaß daran, Großeltern mit Enkeln oft noch mehr.

    7. Automobil- und Motorradmuseum in Adlkofen

    Wer bei altem Blech schwach wird, sollte sich Adlkofen merken. Das 1. Niederbayerische Automobil- und Motorradmuseum ist ein Privatmuseum, gegründet 1980. Gezeigt werden Autos und Motorräder aus Deutschland und vielen anderen Ländern, darunter etliche Sport- und Rennwagen. Geöffnet ist nur an wenigen Tagen im Jahr, deshalb vorher anrufen oder nach Terminen suchen.

    8. Isarradweg

    Der Isarradweg ist rund 290 Kilometer lang und führt von Scharnitz in Tirol bis zur Mündung in die Donau bei Deggendorf. Zwischen Moosburg und Dingolfing führt er durch den Landkreis, an den Stauseen vorbei und mitten durch Landshut. Der Belag wechselt zwischen Asphalt und Schotter. Für einen Tagesausflug reicht ein Teilstück völlig. Weitere Routen stehen im Beitrag zu Radtouren an Isar und Vils.

    9. Sehenswerte Ortskerne

    Manchmal reicht es, einfach durch die alten Ortskerne zu fahren. Neben Vilsbiburg und Velden stehen auch in Geisenhausen, Gerzen und Pfeffenhausen historische Ensembles unter Denkmalschutz. Wer sich für Töpferei interessiert, schaut in Bödldorf vorbei, einem Ort mit Hafnertradition.

    Gut zu wissen

    • Viele kleinere Museen im Landkreis werden von Vereinen betrieben und haben nur an bestimmten Tagen geöffnet. Vor dem Besuch kurz nachsehen.
    • Der Landkreis sammelt Freizeitangebote, Touren und Broschüren auf seiner Seite Freizeit und Tourismus.
    • Viele Ziele liegen abseits der Bahn. Mit Rad oder Auto kommt man leichter hin.

    Wer mit Kindern unterwegs ist, findet weitere Ideen in unserem Beitrag Ausflüge mit Kindern rund um Landshut. Und die Burg Trausnitz in der Stadt selbst ist ohnehin immer einen Abstecher wert: So klappt der Besuch.