Landshut – Fahrgäste der Landshuter Stadtbusse müssen derzeit auf mehreren Linien mit erheblichen Wartezeiten rechnen. Die Linien 601, 602, 604, 611 und 612 halten den Fahrplan zurzeit nicht zuverlässig ein, teilten die Stadtwerke Landshut mit. Zu Stoßzeiten sind Verspätungen von 20 bis 50 Minuten möglich.
Grund ist eine Baustelle: Das Staatliche Bauamt saniert seit dem 19. Oktober 2026 die Staatsstraße 2045. Der betroffene Abschnitt beginnt an der Autobahnauffahrt Landshut-West und endet am Kreisel an der Fuggerstraße. Wer stadtauswärts fährt, wird offiziell über die Luitpoldstraße umgeleitet. Dort ist mehr Verkehr unterwegs, besonders in den Hauptverkehrszeiten stauen sich die Fahrzeuge lange zurück. Die Busse stehen im selben Stau.
Die Stadtwerke hatten darum gebeten, die Ampelschaltung anzupassen. Das ist seit dem 30. Oktober geschehen. Außerdem passten sie, wo es möglich war, Fahrdienste an, damit der Linienverkehr weiterläuft. Fahrgäste der betroffenen Linien sollen mehr Zeit für ihre Fahrt einplanen. Die Stadtwerke bitten um Verständnis.
Auf einen Blick
Betroffene Linien: 601, 602, 604, 611 und 612
Verspätungen zu Stoßzeiten: 20 bis 50 Minuten
Baustelle: Staatsstraße 2045 von Landshut-West bis zum Kreisel an der Fuggerstraße, seit dem 19. Oktober 2026
Offizielle Umleitung stadtauswärts: über die Luitpoldstraße
Ampelschaltung angepasst: seit 30.10.
Eigene Einschätzung
Die Mitteilung sagt offen, dass der Fahrplan derzeit nicht verlässlich ist, und das hilft Pendlern mehr als beschönigende Worte. Offen bleibt, ob die angepasste Ampelschaltung die Lage spürbar verbessert hat und wie lange die Sanierung dauert. Fahrgäste sollten bei wichtigen Terminen großzügig Zeit einplanen.
Grundlage: Pressemitteilung Stadtwerke Landshut vom 30. Oktober 2026 – Original-Mitteilung (abgerufen am 2.11.2026)
Die Redaktion hat diesen Beitrag mit KI-Unterstützung auf Grundlage der Mitteilung geschrieben. Zahlen, Namen und Zitate werden vor der Veröffentlichung mit der Mitteilung abgeglichen. Die „Eigene Einschätzung“ ist ein Kommentar der Redaktion.
Landshut – Im Dezember sollen zwei Vibro-Fahrzeuge durch Landshut fahren, um den Untergrund zu erkunden. Die Stadtwerke wollen herausfinden, ob sich die Stadt für Erdwärme eignet. Die Stadtwerke Landshut halten die Voraussetzungen dafür nach eigener Mitteilung für vielversprechend. Der genaue Zeitpunkt der 2D-Seismik-Messung steht laut Mitteilung noch nicht endgültig fest („voraussichtlich im Dezember“).
Gemessen wird überwiegend auf öffentlichen Straßen und Wegen. In regelmäßigen Abständen stoppen die Fahrzeuge kurz, wobei sie Schwingungen hervorrufen. Die Schallwellen laufen durch den Untergrund und werden von verschiedenen Gesteinsschichten zurückgeworfen. Diese Signale werden von den Geophonen aufgezeichnet, kleinen Messgeräten, die entlang der Strecke ausgelegt sind.
Geophone und Grundstücke
Vor Ort verbleiben die Geophone für insgesamt circa 14 Tage. Sie dürfen nicht entfernt werden, denn sie liefern wichtige Messdaten. Auf privaten Grundstücken wird nur ausnahmsweise gemessen. Die Nutzung stimmen die Stadtwerke dann mit den Eigentümern ab.
Vibrationen und Überwachung
Die Vibrationen spüren Anwohner hauptsächlich im engeren Umkreis. Die Messungen werden nach DIN 4150 begleitend überwacht und dokumentiert, damit die geltenden Normen für Bauwerke eingehalten werden. Deshalb kann es gelegentlich nötig sein, dass Grundstücke kurzzeitig betreten werden, um zu kontrollieren, wie stark die Schwingungen an Häusern ankommen. Bei Bedarf lässt sich die Messung so anpassen oder an einzelnen Punkten abbrechen. Den geplanten Verlauf der Messroute haben die Stadtwerke online veröffentlicht, ebenso weitere Informationen auf einer Projektseite.
Was danach passiert
Anhand der erhobenen Daten wird ein geologisches Modell des Untergrunds erstellt. Die Ergebnisse werden ausgewertet und wissenschaftlich interpretiert. Erst danach lässt sich sagen, ob sich Erdwärme in Landshut technisch und wirtschaftlich lohnen würde. Über den Bau einer Geothermieanlage ist mit der Messung noch nichts entschieden. Bohrungen sind für die Messung nicht nötig.
Auf einen Blick
Samstag, 31. Oktober 2026, 10 bis 13 Uhr: Projektleiter Simon Meier steht im Kundenzentrum in der Altstadt 74 für Fragen rund um Seismik-Messung und Geothermie-Projekt bereit, auch für betroffene Anwohner
Samstag, 14. November 2026, 10 bis 14 Uhr: Infoveranstaltung samt Vibro-Truck auf dem Gelände der Stadtwerke, Christoph-Dorner-Straße 9
Dort informieren Mitarbeitende der Stadtwerke und der beauftragten Firma DMT Group über Einsatzorte und Gründe, Ablauf der Messungen, Sicherheitsvorkehrungen, mögliche Auswirkungen und Projektziele
Messung: voraussichtlich im Dezember, Geophone circa 14 Tage vor Ort
Eigene Einschätzung
Dass die Stadtwerke früh erklären, was auf den Straßen passiert, und Termine zum Nachfragen anbieten, hilft vor allem Anwohnern, die Messgeräte vor der Haustür sehen. Offen bleibt, wie betroffene Grundstückseigentümer genau informiert werden. Wer Geophone entdeckt, sollte sie unberührt lassen. Ob aus der Messung ein Kraftwerk wird, sagt die Mitteilung bewusst nicht.
Grundlage: Pressemitteilung Stadtwerke Landshut vom 23. Oktober 2026 – Original-Mitteilung (abgerufen am 29.10.2026)
Die Redaktion hat diesen Beitrag mit KI-Unterstützung auf Grundlage der Mitteilung geschrieben. Zahlen, Namen und Zitate werden vor der Veröffentlichung mit der Mitteilung abgeglichen. Die „Eigene Einschätzung“ ist ein Kommentar der Redaktion.
Landshut – Im Dezember soll in Landshut der Untergrund untersucht werden. Das Verfahren heißt 2D-Seismik-Messung und soll zeigen, ob sich die Erdwärme in der Stadt nutzen ließe. Die Stadtwerke halten die Voraussetzungen dafür für vielversprechend, wie die Stadt Landshut mitteilte. Der Termin im Dezember steht noch nicht endgültig fest, die Messung ist „voraussichtlich“ dann geplant.
So läuft die Messung ab
Gemessen wird überwiegend im öffentlichen Straßen- und Wegenetz. Zwei Vibro-Fahrzeuge fahren dazu durch die Stadt, halten regelmäßig kurz an und erzeugen dabei Schwingungen. Die entstehenden Schallwellen laufen durch den Untergrund und werden von unterschiedlichen Gesteinsschichten zurückgeworfen. Kleine Messgeräte entlang der Strecke, die Geophone, nehmen diese Signale auf.
Die Geophone bleiben während der Aufzeichnung insgesamt rund 14 Tage an Ort und Stelle. Sie dürfen nicht entfernt werden, weil sie wesentliche Messdaten erfassen. Private Grundstücke braucht es nur in Einzelfällen, und dann wird die Nutzung mit den Eigentümern abgesprochen.
Wer in der Nähe wohnt, kann die Vibrationen spüren, allerdings hauptsächlich im engeren Umkreis. Die Messungen werden nach DIN 4150 überwacht und dokumentiert, damit die geltenden Normen für Bauwerke eingehalten werden. Dafür müssen Mitarbeitende vereinzelt kurzzeitig Grundstücke betreten, um zu kontrollieren, wie stark die Schwingungen an Häusern ankommen. Bei Bedarf lässt sich die Messung anpassen oder an einzelnen Punkten abbrechen. Den geplanten Verlauf der Messroute stellen die Stadtwerke online bereit.
Was danach passiert
Aus den Daten entsteht ein geologisches Modell des Untergrunds. Die Ergebnisse werden ausgewertet und wissenschaftlich interpretiert. Erst danach lässt sich beurteilen, ob sich Geothermie in Landshut technisch und wirtschaftlich lohnen würde. Eine Entscheidung für den Bau einer Geothermieanlage bedeutet die Messung noch nicht. Bohrungen in den Untergrund gibt es für die Seismik-Messung nicht.
Auf einen Blick
Zeitraum der Messung: voraussichtlich Dezember
Geophone vor Ort: insgesamt circa 14 Tage
Infostand mit Projektleiter Simon Meier: Samstag, 31. Oktober 2026, 10 bis 13 Uhr, Kundenzentrum, Altstadt 74
Infoveranstaltung mit Vibro-Truck: Samstag, 14. November 2026, 10 bis 14 Uhr, Stadtwerke-Gelände, Christoph-Dorner-Straße 9, mit Mitarbeitenden der Stadtwerke und der beauftragten Firma DMT Group
Weitere Informationen: www.stadtwerke-landshut.de/geothermie
Am 31. Oktober können Interessierte und betroffene Anwohner ihre Fragen zur Messung und zum Geothermie-Projekt stellen. Beim zweiten Termin am 14. November erfahren Besucher, wo und warum das Spezialfahrzeug eingesetzt wird, wie Messungen und Sicherheitsvorkehrungen ablaufen, welche Auswirkungen möglich sind und welche Ziele das Projekt hat.
Eigene Einschätzung
Dass die Stadtwerke früh informieren und mehrere Termine anbieten, hilft vor allem Anwohnern, die Besuch auf ihrem Grundstück bekommen könnten. Klar sagt die Mitteilung, dass nicht gebohrt wird und noch nichts entschieden ist. Offen bleibt der genaue Starttermin im Dezember. Wer an der Route wohnt, sollte sich vorab informieren.
Grundlage: Pressemitteilung Stadt Landshut vom 23. Oktober 2026 – Original-Mitteilung (abgerufen am 26.10.2026)
Die Redaktion hat diesen Beitrag mit KI-Unterstützung auf Grundlage der Mitteilung geschrieben. Zahlen, Namen und Zitate werden vor der Veröffentlichung mit der Mitteilung abgeglichen. Die „Eigene Einschätzung“ ist ein Kommentar der Redaktion.
Landshut – An der Kleinen Isarbrücke in Landshut ist die Baustelle noch nicht abgeschlossen, auch wenn es dort zuletzt ruhiger wirkte. Das teilte die Stadt Landshut mit. Der Grund: Personal und Material wurden an der Großen Isarbrücke gebündelt. Die Behelfsumfahrung dort sollte schnell fertig werden, um die Vorbereitung des Abrisses nicht zu verzögern. Ab der Nacht auf den 22. September läuft der Verkehr dort über die Behelfsumfahrung.
Die Stahllängsträger der Behelfsbrücke über die Kleine Isar kamen an der Großen Isar erneut zum Einsatz, ebenso das Erdmaterial. Die Betonwiderlager der Behelfsbrücke an der Kleinen Isar sind bislang nicht abgebaut worden. Sie müssen abgebrochen, das Material muss abgefahren werden. Um die provisorischen Straßendämme abzusichern, hat man dort Stahlträger senkrecht in den Boden gerammt und Stahlspundwände eingesetzt; beides muss noch aus dem Untergrund gezogen werden.
Danach werden die beiden provisorischen Pfeiler mitten in der Isar zurückgebaut. Dafür braucht schweres Gerät tragfähige Arbeitsflächen aus Stein und Kies. Aufgeschüttet wird immer nur auf einer Flusshälfte, die zweite bleibt für das Wasser frei. Die Stahlbauteile an den Pfeilerköpfen werden mit einem Schneidbrenner getrennt. Eine Vibrationsramme greift die Stahlspundbohlen am oberen Ende und löst sie per Vibration, nur so lassen sie sich aus dem Flussgrund ziehen.
Erst nach dem Rückbau können Ufersicherung und Wegeuntergrund fertig werden. Danach kommen Frostschutzschicht und Asphalt. Laut aktuellem Zeitplan soll bis Ende Dezember alles fertig sein. Unter der Kleinen Isarbrücke lässt sich erst dann wieder zu Fuß oder mit dem Rad durchkommen.
Auch auf der Brücke selbst gibt es Einschränkungen für Fußgänger und Radfahrer. Flussabwärts neben der Bundesstraße bleibt der Geh- und Radweg bis Jahresende dicht, denn nur über diese Seite werden Material und Geräte zur Baustelle gebracht. Auf der Seite flussaufwärts ist der Weg wieder ungehindert nutzbar. Wer von Landshut kommend Richtung Piflas oder Ergolding zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, muss vor der Brücke die Straßenseite wechseln. Zurück auf die andere Seite geht es an der temporären Ampel bei der Gustl-Waldau-Straße.
Die Stadt appelliert eindringlich an Autofahrer, die temporäre Ampel zu beachten. Derzeit müssten sich Schüler bei Grün immer wieder durch stehende Fahrzeuge hindurchschlängeln. Das Staatliche Bauamt hat vorgeschlagen, einen Schulweghelfer einzusetzen, und der Markt Ergolding begrüßt das. Gemeldet hat sich bislang trotz Aufrufen niemand. Interessierte Eltern können sich bei der Marktverwaltung melden.
Auf einen Blick
Geh- und Radwege unter der Kleinen Isarbrücke: gesperrt, voraussichtlich Ende Dezember wieder frei
Geh- und Radweg flussabwärts auf der Brücke: bis Jahresende gesperrt
Geh- und Radweg flussaufwärts auf der Brücke: frei
Querung: temporäre Ampel bei der Gustl-Waldau-Straße
Schulweghelfer: Interessierte melden sich bei der Marktverwaltung Ergolding
Eigene Einschätzung
Dass Schüler sich bei Grün zwischen stehenden Autos durchdrängen müssen, ist das eigentlich Alarmierende an dieser Baustellenmeldung. Eine Ampel hilft nur, wenn sie beachtet wird. Ob sich noch ein Schulweghelfer findet, hängt nun an den Eltern. Wer täglich dort unterwegs ist, sollte den Seitenwechsel vor der Brücke einplanen.
Grundlage: Pressemitteilung Stadt Landshut vom 19. Oktober 2026 – Original-Mitteilung (abgerufen am 22.10.2026)
Die Redaktion hat diesen Beitrag mit KI-Unterstützung auf Grundlage der Mitteilung geschrieben. Zahlen, Namen und Zitate werden vor der Veröffentlichung mit der Mitteilung abgeglichen. Die „Eigene Einschätzung“ ist ein Kommentar der Redaktion.
Landshut – Wer im Landkreis Landshut einen Kartenführerschein besitzt, der in den Jahren 2002 bis 2004 ausgestellt wurde, muss ihn bis zum 19.01.2027 umtauschen. Darauf weist die Führerscheinstelle am Landratsamt Landshut hin. Die Kartenführerscheine aus den Jahren 1999 bis 2001 sind bereits nicht mehr gültig. Das Landratsamt teilte mit, dass die Behörde alle Betroffenen bittet, umgehend den Umtausch zu beantragen. So sollen die neuen Dokumente fristgerecht fertig werden. Bei hohem Antragsaufkommen könnten Anträge, die erst zum Jahresende gestellt werden, unter Umständen nicht rechtzeitig bearbeitet werden.
Am 15.02.2019 gab der Bundesrat grünes Licht für den in Stufen ablaufenden Pflichtumtausch der Führerscheine. Je nach Ausstellungsjahr gelten unterschiedliche Fristen für die unbefristeten Kartenführerscheine:
Bei Ausstellung 2002 bis 2004 bleibt Zeit bis 19.01.2027; der Umtausch sollte jetzt erledigt werden.
Für die Jahre 2005 bis 2007 gilt die Frist bis 19.01.2028; der Umtausch sollte ab Februar 2027 erfolgen.
Für 2008 gilt die Frist bis 19.01.2029; bitte noch warten.
Für 2009 gilt die Frist bis 19.01.2030; bitte noch warten.
Für 2010 gilt die Frist bis 19.01.2031; bitte noch warten.
Für 2011 gilt die Frist bis 19.01.2032; bitte noch warten.
Für 2012 bis 18.01.2013 gilt die Frist bis 19.01.2033; bitte noch warten.
Die Anträge und alle Informationen stehen auf der Homepage des Landratsamtes. Den unterschriebenen Antrag schickt man mit einem aktuellen biometrischen Passfoto, das nicht älter als drei Monate sein darf, sowie je einer Kopie von Personalausweis und Führerschein an die Behörde. Laut Mitteilung wird außerdem eine Meldebestätigung benötigt. Der Umtausch kann persönlich, schriftlich oder online beantragt werden. Der Pflichtumtausch und der Antrag auf einen internationalen Führerschein sind nun auch online verfügbar.
Wie lange die Bearbeitung dauert, hängt vom Antragsaufkommen ab: Zu rechnen ist mit zwei bis drei Monaten. Hinzu kommt die Lieferzeit bei der Bundesdruckerei.
Auf einen Blick
Frist für Ausstellungsjahre 2002 bis 2004: 19.01.2027
Unterlagen: unterschriebener Antrag, biometrisches Passfoto (nicht älter als drei Monate), Kopien von Personalausweis und Führerschein
Beantragung: persönlich, schriftlich oder online
Bearbeitungsdauer: je nach Antragsaufkommen zwei bis drei Monate, zuzüglich Lieferzeit der Bundesdruckerei
Erreichbar ist die Stelle unter fahrerlaubnis@landkreis-landshut.de oder telefonisch unter 08703 9073-3316.
Hintergrund
Der Pflichtumtausch kostet laut Website des Landkreises 26,50 €. Dem Antrag sollte man kein Bargeld beilegen, denn man bekommt eine Kostenrechnung zugesandt.
Die Bundesregierung stellt klar, dass der Umtausch eine rein verwaltungstechnische Angelegenheit ist. Die Fahrerlaubnis selbst bleibt unverändert bestehen, eine Wiederholung der Fahrprüfung ist damit nicht verbunden. Das Ausstellungsdatum steht auf der Vorderseite des Kartenführerscheins im Feld 4a. Nach Angaben der Bundesregierung gilt es als Ordnungswidrigkeit, den Umtausch zu versäumen; dann werden zehn Euro Verwarnungsgeld fällig.
Eigene Einschätzung
Wer einen Führerschein aus diesem Zeitraum hat, sollte nicht bis zum Ende der Frist warten. Bearbeitungs- und Lieferzeit zusammen sind lang, und die Behörde warnt selbst vor Engpässen, wenn viele Anträge eingehen. Die Online-Beantragung dürfte vielen den Gang ins Amt ersparen. Die Gebühr nennt die Mitteilung allerdings nicht, sie steht nur auf der Website des Landkreises.
Grundlage: Pressemitteilung Landratsamt Landshut vom 15. Oktober 2026 – Original-Mitteilung (abgerufen am 19.10.2026)
Die Redaktion hat diesen Beitrag mit KI-Unterstützung auf Grundlage der Mitteilung geschrieben. Zahlen, Namen und Zitate werden vor der Veröffentlichung mit der Mitteilung und den genannten Quellen abgeglichen, jede Angabe im „Hintergrund“ mit ihrer Fundstelle. Die „Eigene Einschätzung“ ist ein Kommentar der Redaktion.
Landshut – Wer einen Kartenführerschein besitzt, der in den Jahren 2002 bis 2004 ausgestellt wurde, muss ihn bis zum 19. Januar 2027 gegen ein neues Dokument tauschen. Darauf weist die Fahrerlaubnisbehörde hin, wie die Stadt Landshut mitteilte.
Wer schon betroffen ist
Kartenführerscheine aus den Jahren 1999 bis 2001 sind bereits nicht mehr gültig. Auch sämtliche Papierführerscheine der Jahrgänge ab 1953 sind nicht mehr gültig. Bei rechtzeitigem Antrag müssten sie schon umgetauscht sein. Nur die Geburtsjahrgänge vor 1953 haben länger Zeit: Sie können ihren Papierführerschein oder Kartenführerschein bis 2033 umtauschen.
Fahren bleibt erlaubt, das Dokument nicht
Die Behörde stellt klar, dass der betroffene Personenkreis auch nach dem 19. Januar 2027 selbstverständlich Auto fahren darf. Mit Ablauf dieses Datums verliert nur das Dokument seine Gültigkeit, das Recht zum Fahren besteht weiter. Wer nach Fristablauf keinen gültigen Kartenführerschein hat, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss bei Kontrollen unter Umständen ein Bußgeld zahlen.
Für Fahrten ins Ausland ist laut Behörde unklar, wie ausländische Kontrollen auf abgelaufene Führerscheine reagieren, da dazu keine Erfahrungen vorliegen. Sie empfiehlt deshalb, während der Umtauschphase auf Auslandsfahrten zu verzichten. Andernfalls geschehe die Reise auf eigenes Risiko.
Früh beantragen
Die Fahrerlaubnisbehörde rät, den Antrag früh zu stellen und nicht erst zum Ende der Frist. Ohne vorherige Terminvereinbarung kann ein Besuch zu längeren Wartezeiten führen. Bei erhöhtem Besucheraufkommen oder aus personellen Gründen behält sich die Behörde vor, Besucher zurückzuweisen.
Auf einen Blick
Frist für Kartenführerscheine der Ausstellungsjahre 2002 bis 2004: 19. Januar 2027
Geburtsjahrgänge vor 1953: Umtausch von Papierführerschein oder Kartenführerschein bis 2033
Fragen per E-Mail: fuehrerscheinstelle@landshut.de
Eigene Einschätzung
Wer einen Kartenführerschein aus diesem Zeitraum besitzt, sollte jetzt nicht auf den letzten Drücker warten. Hilfreich ist die klare Aussage, dass die Fahrerlaubnis selbst bestehen bleibt und nur das Dokument ungültig wird. Offen lässt die Mitteilung, wie hoch ein mögliches Bußgeld ausfiele. Wer ins Ausland fährt, sollte den Rat der Behörde ernst nehmen.
Grundlage: Pressemitteilung Stadt Landshut vom 15. Oktober 2026 – Original-Mitteilung (abgerufen am 15.10.2026)
Die Redaktion hat diesen Beitrag mit KI-Unterstützung auf Grundlage der Mitteilung geschrieben. Zahlen, Namen und Zitate werden vor der Veröffentlichung mit der Mitteilung abgeglichen. Die „Eigene Einschätzung“ ist ein Kommentar der Redaktion.
Landshut – Haushalte in Landshut bekommen derzeit Briefe privater Messstellenbetreiber, etwa von der DMG Deutsche Messwesen GmbH und der Metrify Smart Metering GmbH. Die Schreiben wirken teilweise amtlich und drängen Kundinnen und Kunden zu einem raschen Wechsel des Stromzählers. Die Stadtwerke Landshut teilten mit, dass diese Unternehmen unabhängig von ihnen handeln. Es gebe keine Zusammenarbeit.
Die DMG ist nach Angaben der Stadtwerke ein wettbewerblicher Messstellenbetreiber, der bundesweit Haushalte anschreibt und den Einbau intelligenter Messsysteme (Smart Meter) anbietet. Das Unternehmen sei weder für den gesetzlich vorgesehenen Smart-Meter-Rollout noch für regulär anstehende Zählerwechsel in Landshut verantwortlich. Als grundzuständiger Messstellenbetreiber setzen die Stadtwerke Landshut die gesetzlichen Vorgaben nach und nach um.
Auf das Schreiben der DMG müssen Haushalte weder reagieren noch einen Termin vereinbaren. Ist bei ihnen ein gesetzlicher Einbau nötig, übernehmen ihn die Stadtwerke. Wer Kundin oder Kunde der Stadtwerke ist, zahlt für diese vorgeschriebenen Einbauten nichts.
Wer muss einen Smart Meter bekommen?
Zum Einbau verpflichtet sind unter anderem Haushalte, die mehr als 6.000 kWh im Jahr verbrauchen, Betreiber von Photovoltaikanlagen mit über 7 kW Leistung sowie Nutzerinnen und Nutzer von Wärmepumpen oder Wallboxen, deren Anschlussleistung bei 4,2 kW oder darüber liegt. Die Stadtwerke setzen diese Einbauten nach und nach um.
Kosten und Vertragsbedingungen
Mit einem Einbau ohne Kosten für die Kundschaft macht die DMG Werbung. Entscheidend sind laut Stadtwerken aber die laufenden Kosten und die Vertragsbedingungen. Die Stadtwerke sind bei den Entgelten an die Preisobergrenzen nach § 30 Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) gebunden. Wettbewerbliche Anbieter unterliegen diesen Grenzen nicht und können höhere Preise verlangen. Ein Anbieterwechsel kann deshalb je nach Vertrag Mehrkosten bringen. Zu prüfen sind die jährlichen Kosten, die Vertragslaufzeit, Kündigungsfristen und mögliche Zusatzleistungen.
Der in den Schreiben genannte Betrag von 102 Euro pro Jahr bezieht sich auf § 14a Energiewirtschaftsgesetz (EnWG). Er gilt nur, wenn ein intelligentes Messsystem installiert ist, als steuerbare Verbrauchseinrichtung eine Wärmepumpe oder Wallbox da ist und eine Elektrofachkraft den Anschluss ordnungsgemäß beim Netzbetreiber gemeldet hat. Wer lediglich einen Smart Meter einbauen lässt, bekommt die Reduzierung nicht automatisch.
Die Stadtwerke raten, sich in Ruhe zu informieren und sich nicht unter Zeitdruck setzen zu lassen. Ein Vertrag mit einem wettbewerblichen Messstellenbetreiber sei freiwillig.
Auf einen Blick
E-Mail: messwesen@stadtwerke-landshut.de
Telefon Kundenzentrum: 0800 0871 871
Pflichteinbau: Verbrauch von mehr als 6.000 kWh im Jahr, Photovoltaikanlagen mit mehr als 7 kW, Wärmepumpen oder Wallboxen mit mindestens 4,2 kW Anschlussleistung
Gesetzlicher Pflichteinbau bei den Stadtwerken Landshut: kostenlos
Hintergrund
Auch die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass derzeit einige Verbraucher in ganz Deutschland Infopost erhalten, die einen Smart Meter bewirbt. Absender sei ein wettbewerblicher Messstellenbetreiber. Haushalte selbst sind laut Verbraucherzentrale nicht verpflichtet, sich zu einem bestimmten Termin einen Smart Meter einbauen zu lassen. Den Einbau setzen die grundzuständigen Messstellenbetreiber um.
Wer tatsächlich einen Smart Meter bekommen soll, wird vorher informiert. Nach Angaben der Bundesnetzagentur muss der grundzuständige Messstellenbetreiber spätestens drei Monate vor dem Einbau Bescheid geben und auf die freie Wahl des Messstellenbetreibers hinweisen. Muss die Wohnung betreten werden, folgt spätestens zwei Wochen vor dem Einbau eine weitere Benachrichtigung, und es muss mindestens ein Ersatztermin angeboten werden.
Seit 2025 kann jeder Haushalt laut Verbraucherzentrale zudem einen vorzeitigen Einbau eines intelligenten Messsystems verlangen, der dann innerhalb von vier Monaten erfolgen muss. Dafür darf der Messstellenbetreiber zusätzliche Kosten berechnen. Die Bundesnetzagentur nennt als Vermutungsgrenze für ein angemessenes einmaliges Entgelt einen Betrag von 100 Euro.
Die Bundesnetzagentur rät außerdem: Unangekündigt darf niemand an der Haustür erscheinen und Zutritt verlangen. Wer unsicher ist, sollte sich den Ausweis zeigen lassen oder den Messstellenbetreiber anrufen.
Eigene Einschätzung
Die Stadtwerke beantworten die Fragen, die Betroffene nach so einem Brief haben dürften, klar und an einer Stelle gebündelt. Ob die Schreiben der privaten Anbieter rechtlich zu beanstanden sind, sagt die Mitteilung nicht. Wer unsicher ist, sollte vor einer Unterschrift den Vertrag mit den Kosten der Stadtwerke vergleichen und im Zweifel dort nachfragen.
Grundlage: Pressemitteilung Stadtwerke Landshut vom 12. Oktober 2026 – Original-Mitteilung (abgerufen am 14.10.2026)
Die Redaktion hat diesen Beitrag mit KI-Unterstützung auf Grundlage der Mitteilung geschrieben. Zahlen, Namen und Zitate werden vor der Veröffentlichung mit der Mitteilung und den genannten Quellen abgeglichen, jede Angabe im „Hintergrund“ mit ihrer Fundstelle. Die „Eigene Einschätzung“ ist ein Kommentar der Redaktion.
Tomaten, die nach Tomaten schmecken, oder Eier von einem Hof ein paar Kilometer weiter: Dafür muss man in der Region Landshut nicht weit fahren. Laut Landratsamt verkaufen über 120 Betriebe aus Stadt und Landkreis ihre Erzeugnisse direkt, im Hofladen, am Verkaufsautomaten, auf dem Wochenmarkt oder zum Abholen ab Hof. Hier steht, wo man sie findet.
Zwei Märkte in der Landshuter Innenstadt
Der Landshuter Wochenmarkt findet freitags vormittags in der unteren Neustadt statt. Je nach Saison stehen dort rund 50 bis 60 Marktleute. Es gibt Obst und Gemüse, Brot, Eier, Honig, Fisch, Fleisch und Wurst, dazu Blumen und Pflanzen, Bio-Ware und einen Würstlstand. Fällt der Freitag auf einen Feiertag, rückt der Markt nach Angaben der Stadt auf den Donnerstag vor.
Der zweite Markt heißt Schwaigermarkt, und für ihn muss man nicht auf den Freitag warten. Seine bunten Schirme stehen in der Fußgängerzone der Altstadt zwischen Theaterstraße und Grasgasse, und zwar an mehreren Vormittagen pro Woche. Hier verkaufen vor allem Direktvermarkter, also Leute, die das Angebotene selbst anbauen oder herstellen. Obst, Gartenprodukte, Pilze, Honig, Eier und gebundene Blumen gehören zum festen Sortiment.
Die genauen Tage und Zeiten stehen auf der Seite der Stadt zu Wochenmarkt und Schwaigermarkt. Die Angaben dort und auf der Tourismusseite weichen beim Schwaigermarkt leicht voneinander ab, im Zweifel also lieber vorher nachfragen.
Wochenmärkte im Landkreis
Auch draußen auf dem Land gibt es feste Markttage. Die Stadt Landshut hat im Mai 2026 eine Übersicht veröffentlicht, das Landratsamt verlinkt die Märkte der Gemeinden. Eine Auswahl:
In Weixerau (Gemeinde Eching) gibt es freitags nachmittags den Bauernmarkt beim Möbelhaus Biller. Ein eigener Verein organisiert ihn und schreibt auf seiner Website, welche Stände gerade da sind. Vieles dort ist selbst gemacht.
Essenbach hat samstags einen Markt am Rathausplatz, allerdings nur von März bis Oktober. Neben Käse, Wurst, Obst und Gemüse gibt es Kränze und Jungpflanzen, und örtliche Vereine haben eine eigene Bude.
In Neufahrn in Niederbayern ist mittwochs vormittags Markt. Die meisten Beschicker kommen aus der Umgebung, und es gibt auch Gemüsepflanzen für den eigenen Garten.
Rottenburg an der Laaber hat seinen Wochenmarkt am Samstag. Wer sich danach noch hinsetzen will, bekommt dort Kaffee und Kuchen.
Der DorfMarkt in Unterneuhausen findet freitags nachmittags am Lindenplatz statt. Viele Radfahrer machen hier Pause.
In Vilsbiburg steht der Markt samstags auf dem Stadtplatz, nicht weit vom Vilsufer.
Dazu kommen der Bauern- und Wochenmarkt in Geisenhausen und der Hallertauer Erlebnismarkt in Pfeffenhausen. Links zu allen Märkten sammelt das Landratsamt auf seiner Seite zur Direktvermarktung.
Hofläden finden
Wer lieber direkt auf den Hof fährt, hat zwei gute Werkzeuge. Das erste ist regional: Stadt und Landkreis Landshut geben zusammen mit der Kreisgruppe des BUND Naturschutz eine Broschüre mit Direktvermarktern heraus. 2026 ist sie in dritter Auflage erschienen. Gedruckt liegt sie kostenlos in der Tourist-Information im Rathaus aus, beim Büro für Tourismus am Landratsamt kann man sie bestellen. Online gibt es eine interaktive Karte.
Das zweite ist bundesweit: Die Fördergemeinschaft „Einkaufen auf dem Bauernhof“ führt seit 1988 ein Verzeichnis landwirtschaftlicher Direktvermarkter. Nach eigenen Angaben sind über 875 Bauernfamilien dabei. Im Hofladen-Finder sucht man nach Postleitzahl oder Ort.
Ein praktischer Hinweis: Kleine Hofläden haben oft nur an bestimmten Tagen offen, manche funktionieren als Selbstbedienung mit Kasse des Vertrauens. Kleingeld einzustecken ist nie verkehrt. Wer gezielt Fleisch kaufen will, fragt am besten vorher, wann geschlachtet wird.
Was gerade Saison hat
Das Kompetenzzentrum für Ernährung am Landwirtschaftsministerium hat einen Bayerischen Saisonkalender herausgegeben. Er zeigt, wann Obst und Gemüse aus bayerischer Erzeugung in großen Mengen auf dem Markt ist. Ein paar Beispiele daraus:
Rhabarber hat seine Hauptsaison im April und Mai. Spargel folgt im Mai und Juni.
Erdbeeren gibt es vor allem von Mai bis Juli, Süßkirschen im Juni und Juli. Im August und September folgen die Zwetschgen.
Kürbis hat von August bis November Hauptsaison. Frische Äpfel aus der Ernte kommen ab September.
Im Winter ist Grünkohl dran, vor allem im November und Dezember. Dazu kommen Feldsalat, Lauch und Lagerware wie Kartoffeln und Äpfel.
Auf dem Markt hilft auch eine einfache Frage: „Ist das von Ihnen?“ Wer selbst erzeugt, sagt das in der Regel gern. Bei verpackter Ware zeigen die Siegel „Geprüfte Qualität Bayern“ und das Bayerische Bio-Siegel eine bayerische Herkunft an.
Nach dem Einkauf eine Pause machen? Ideen dafür stehen in unserem Überblick über die Biergärten in Landshut. Wer den Samstagsmarkt in Vilsbiburg mit einer Radtour verbinden möchte, findet die Strecke in unserem Beitrag über Radtouren an Isar und Vils. Weitere Themen rund um Genuss stehen in der Rubrik Essen & Trinken.
Landshut ist eine Sportstadt, das zeigt schon ein Blick in die Zahlen. Nach Angaben der Stadt gibt es mehr als 60 Sport- und Schützenvereine, in denen über 32.000 Menschen aktiv sind. Das Angebot reicht von Aerobic bis Zumba, dazwischen liegen Exoten wie Capoeira, Faustball oder Rhönrad. Hier ein Überblick nach Sportarten, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Fußball
Der Traditionsverein im Landshuter Fußball ist die SpVgg Landshut, gegründet 1919. Dazu kommen viele Vereine in den Stadtteilen, in denen Kinder und Erwachsene kicken:
TSV Landshut-Auloh, ein Mehrspartenverein mit Fußball, Turnen, Badminton, Volleyball, Jazztanz und Stockschießen
SSV 63 Landshut-Schönbrunn, neben Fußball auch mit Dart und Stockschießen
SC Landshut-Berg mit Fußball, Handball und Tennis
SV Landshut-Münchnerau, unter anderem mit Fußball, Leichtathletik und Taekwon-Do
FC Eintracht Landshut und der ETSV 09 Landshut
Einen eigenen Weg geht das Team Bananenflanke Landshut, ein inklusives Fußballangebot, bei dem Freizeit und Gemeinschaft im Vordergrund stehen.
Eishockey und Eissport
Eishockey hat in Landshut Tradition. Der EV Landshut wurde 1948 gegründet und 1970 und 1983 Deutscher Meister. Heute kümmert sich der Eislaufverein Landshut e. V. um den Nachwuchs, die Profimannschaft spielt in einer eigenen Spielbetriebs-GmbH. Beim Eislaufverein gibt es außerdem Eiskunstlauf, Inline-Hockey und Stockschießen. Wer einfach nur zum Spaß den Schläger schwingen will, findet in der Vereinsliste der Stadt mehrere Hobbyteams, etwa den EHC Landshut, den SHC Landshut oder die LA Blues.
Große Mehrspartenvereine
Wer sich nicht festlegen will oder für die ganze Familie etwas sucht, ist bei den großen Vereinen gut aufgehoben:
Die Turngemeinde Landshut bietet unter anderem Basketball, Fechten, Judo, Handball, Leichtathletik, Gerätturnen, Tischtennis und Rehasport an, dazu eine Kindersportschule.
Beim TV 64 Landshut gibt es neben Kinderturnen und Leichtathletik auch American Football, Baseball und Softball, Bogenschießen und Krav Maga.
Der VfL Landshut-Achdorf hat Badminton, Handball, Tennis, Tanzsport, Karate und viele Gymnastikgruppen im Programm.
Der Postsportverein Landshut setzt auf Freizeit- und Gesundheitssport, mit Badminton, Tennis, Volleyball und Radwandern.
Wasser, Berge und Luft
An der Isar liegen der Landshuter Ruderverein von 1952 und die Kanuabteilung des ETSV 09. Mehr dazu steht in unserem Artikel über Rudern, Kanu und SUP auf der Isar. Schwimmer, Triathleten und Taucher finden beim Schwimmclub 53 Landshut ihren Verein. Die Sektion Landshut des Deutschen Alpenvereins hat ein Kletterzentrum und organisiert Touren in die Berge, ebenso die NaturFreunde Landshut. Wer lieber abhebt, schaut beim Luftsportverein Landshut mit Segel-, Motor- und Modellflug oder beim Drachen- und Gleitschirmclub Albatros vorbei.
Tennis, Reiten und noch mehr
Tennis: TC Rot-Weiß Landshut und TC Weiß-Blau Landshut, dazu Tennisabteilungen in mehreren Mehrspartenvereinen
Reiten: Reit- und Fahrverein Landshut und Reiterfreunde Landgestüt Landshut
Boxen beim Boxclub SC Bavaria 20, Gewichtheben und Kraftsport beim Stemmclub Bavaria 20, Capoeira bei Cativeiro Capoeira Landshut
Radsport: Veloteam Landshut
Und für den Kopf: Schachclub Landshut
Eine eigene Welt sind die Schützenvereine. Besonders traditionsreich klingt schon der Name der Königlich privilegierten Feuerschützengesellschaft 1425 Landshut. Dazu kommen gut ein Dutzend weitere Schützenvereine, viele davon in den Stadtteilen.
Sport für alle
Inklusiver Sport hat in Landshut mehrere Adressen. Die Turngemeinde bietet Behinderten- und Versehrtensport an. Der Gehörlosen-Sportverein Landshut ist für gehörlose Sportlerinnen und Sportler da, und der TSV Landshut-Auloh nennt Inklusion ausdrücklich als Teil seines Angebots. Wer eine bestimmte Sportart mit Unterstützungsbedarf sucht, fragt am besten direkt beim Verein nach.
Ein Probetraining anfragen. Die meisten Vereine lassen Interessierte ein- oder zweimal unverbindlich mitmachen.
Auf die Trainingszeiten achten. Ein Verein ganz in der Nähe mit Training am passenden Abend schlägt oft das schönere Angebot am anderen Ende der Stadt.
Nach dem Beitrag fragen. Viele Vereine haben Familien- und ermäßigte Tarife, in manchen Abteilungen kommt ein Zusatzbeitrag hinzu.
Die Leute kennenlernen. Ob man bleibt, hängt am Ende selten nur am Sport. Die Stimmung in der Gruppe zählt genauso.
Wer im Landkreis wohnt, fragt am besten bei der eigenen Gemeinde nach. Fast jeder Ort hat seinen eigenen Sportverein, und kurze Wege sind beim Training mehr wert, als man anfangs denkt. Und wer im Verein mehr übernehmen möchte, als nur mitzutrainieren, findet im Artikel Ehrenamt in Landshut passende Anlaufstellen. Weitere Sportthemen gibt es in der Rubrik Sport.
Von der Brücke aus sieht die Isar in Landshut oft gemütlich aus. Wer sie vom Wasser aus kennt, weiß, dass sie das nicht immer ist. Strömung, Wehre und schnell steigende Pegel gehören dazu. Trotzdem, oder gerade deshalb, ist der Fluss mitten in der Stadt ein schönes Revier für Ruderer, Kanuten und Stand-up-Paddler. Wer anfangen will, ist in einem Verein am besten aufgehoben.
Rudern: der Landshuter Ruderverein von 1952
Der Landshuter Ruderverein von 1952 e. V. hat eine hübsche Gründungsgeschichte. Anlass war der Wunsch nach einer Ruderregatta auf der Isar, die zur Landshuter Dult auf Höhe der Grieserwiese stattfinden sollte. Geholfen haben die Rudervereine aus Regensburg und Straubing, die dem neuen Verein je einen Gig-Vierer schenkten. Das erste Bootshaus stand an der Achdorfer Eisenbahnbrücke. Seit 1955 ist der Verein auf der Insel Mitterwöhr zu Hause, das heutige Vereinsheim mit Bootshalle wurde 1987 eröffnet.
Laut Verein liegt das Bootshaus an der Großen Isar, etwa 300 Meter flussaufwärts vom Isarspitz. Das Revier hat zwei Gesichter. Auf der Großen Isar strömt das Wasser teils kräftig, danach folgt der ruhige Stausee der Stufe Altheim mit rund drei Kilometern Länge. Vom Isarspitz aus kann man außerdem ein Stück die Kleine Isar hinauf rudern.
Der Verein betreibt Breitensport und Leistungssport, von den Kindern und Jugendlichen bis zu den Masters. Wer erst einmal testen will, ob Rudern passt, kann im Frühjahr einen Anfängerkurs besuchen. Dort sitzt man zuerst am Ergometer, lernt die Bewegung und wagt dann eine erste Ausfahrt. Eine Anmeldung ist nötig. Termine und Kosten stehen auf der Website des Rudervereins.
Spannend ist ein Blick in die Ruderordnung des Vereins, weil sie zeigt, wie ernst Sicherheit auf der Isar genommen wird. Wer mitrudern will, muss ausreichend schwimmen können. Bei Hochwasser, viel Treibholz oder Frost bleibt das Boot an Land. Gerudert wird nur bei Tageslicht. Wenn bei Nebel die Ufer kaum zu sehen sind, ist der Stausee tabu. Und wer kentert, bleibt am Boot und schwimmt mit ihm ans Ufer.
Kanu und Kajak: die Kanuabteilung des ETSV 09
Für Paddler ist die Kanuabteilung des ETSV 09 Landshut die erste Adresse. Im Mittelpunkt steht das Kanuwandern, mit Tagesfahrten auf Isar, Donau, Regen, Naab oder Salzach und mehrtägigen Touren. Trainiert wird auf der Isar in Landshut, auf einer beleuchteten Strecke, die auch im Winterhalbjahr Übung möglich macht. Wer weiter will, findet Wildwasserkurse in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Kanu-Verband.
Für den Einstieg hat die Abteilung Leihboote, das Anfängertraining wird individuell abgestimmt. Stand-up-Paddling bietet der ETSV nicht als eigenes Training an. SUP-Fahrer sind am Bootshaus aber ausdrücklich willkommen. Für alle, die das Board bisher nur vom Badesee kennen, ist das eine gute Gelegenheit: Hier lernt man von Leuten, die den Fluss seit Jahren befahren.
Paddler finden in der Vereinsliste der Stadt Landshut noch eine zweite Adresse, den Faltbootklub Landshut e. V.
Was rechtlich gilt
In Bayern darf grundsätzlich jeder Gewässer mit kleinen Booten ohne Motor befahren. Das Bayerische Wassergesetz nennt das Gemeingebrauch. Darunter fallen in der Regel Kanu, Kajak, Ruderboot und SUP. Es gibt aber Bedingungen: Das Gewässer darf nicht erheblich beeinträchtigt werden, und fremde Grundstücke darf man nicht unerlaubt betreten. Das betrifft vor allem Ein- und Ausstiegsstellen.
Die Landratsämter und kreisfreien Städte können den Gemeingebrauch regeln, einschränken oder verbieten, etwa zum Schutz der Natur oder aus Sicherheitsgründen. Andere Landkreise an der Isar haben dafür eigene Bootfahr-Verordnungen erlassen. Vor einer Tour lohnt deshalb die Frage, ob für den geplanten Abschnitt etwas gilt. Ansprechpartner sind die Stadt Landshut oder das Landratsamt.
Besondere Rücksicht verlangen Schutzgebiete. Der Stausee bei Altheim ist nach Angaben des Rudervereins Vogelschutzgebiet. Wer dort unterwegs ist, hält Abstand zu Ufern, Inseln und rastenden Vögeln.
Die Wehre: nicht unterschätzen
In Landshut gibt es mit dem Maxwehr und dem Ludwigswehr zwei Wehre, an denen das Wasser gefährlich wird. Die Stadt verbietet das Baden in ihrem Einflussbereich und warnt ausdrücklich vor Lebensgefahr. Unterhalb eines Wehrs bildet sich oft eine Rückströmung, die Menschen und Boote festhält. Für Paddler heißt das: Wehre nie befahren, früh genug anlanden und das Boot umtragen. Wer die Stellen nicht kennt, fährt die Strecke beim ersten Mal mit jemandem, der sie kennt.
Sicherheit auf dem Wasser
Vor jeder Fahrt den Pegel prüfen. Der Hochwassernachrichtendienst Bayern zeigt den aktuellen Isarpegel in Landshut-Birket. Bei Hochwasser und viel Treibgut bleibt man an Land.
Eine Schwimmweste gehört dazu, auch auf dem SUP und auch bei Sonnenschein.
Auf fließendem Wasser kann sich eine Knöchelleine an Ästen oder Brückenpfeilern verfangen. Besser ist eine Leine mit Schnellauslöser an der Hüfte.
Unbekannte Abschnitte fährt man besser nicht allein.
Im Frühjahr ist die Isar kalt. Wer dann ins Wasser fällt, verliert schnell Kraft.
Nach Starkregen können laut Stadt Krankheitserreger in den Fluss gelangen. Wer dann kentert und Wasser schluckt, riskiert mehr als nasse Kleidung.
Seit 2019 ist das Baden in der Isar im Stadtgebiet wieder erlaubt. Ein offizielles Badegewässer ist der Fluss deshalb aber nicht. Strömung, Untiefen und Treibgut bleiben, betont die Stadt auf ihrer Seite zu Badegewässern.
Wie man anfängt
Am einfachsten über einen Verein: ein Anfängerkurs beim Ruderverein oder ein Probetraining bei den Kanuten. Dort gibt es Boote und Leute, die wissen, wo es auf der Isar knifflig wird. Wer danach lieber an Land bleibt, findet in unserem Artikel über die Isarauen Ideen für Spaziergänge am Wasser. Weitere Vereine stehen im Überblick über Landshuter Sportvereine, mehr Sportthemen in der Rubrik Sport.